TCM für Tiere

Traditionelle chinesische Medizin - TCM

Die chinesische Medizin beruht auf der Aufrechterhaltung oder der Herstellung eines energetischen Gleichgewichts im Organismus und zwischen dem Organismus und der Umwelt. Das Gleichgewicht des Körpers kann als Verhältnis zwischen Yin und Yang ausgedrückt werden.



Die fünf Säulen der TCM

Akupunktur und Moxibustion

Tunia

Chinesische Arzneimittellehre

Qigong und Taiji

Diätetik/Ernährungslehre

wobei hier in der Praxis nur drei Therapieformen angewandt werden:

Akupunktur

Neben der Kräutertherapie ist die Akupunktur die älteste chinesische Therapiemethode. Man benutzte schon in Indien vor 7000 Jahren eine Nadel zur Heilung von Beschwerden nach der einfachen Regel der Locus-dolendi-Punktur ohne den thaoistischen Therapiegedanken.

Der älteste Beweis, dass sich die Tierakupunktur parallel zur Humanakupunktur entwickelte, ist eine mittlerweile 3000 Jahre alte Schrift, die eine Akupunkturbehandlung bei Elefanten beschreibt.

Bei der Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen, ) wird die Haut an bestimmten Punkten mit der Nadel gestochen, entweder um Erkrankungen vorzubeugen oder um diese zu therapieren. In der heutigen Zeit wird diese klassische Punktestimulation oft durch Laser, Licht, elektrische Stimulation oder Hautreize mittels Kräuter oder Blutegel ersetzt.

Chinesische Arzneimitteltherapie

Die Arzneimitteltherapie stützt sich vor allem auf Heilpflanzen, in seltenen Fällen auch auf Mineralien und tierische Bestandteile.

Jede chinesische Arznei hat bestimmte Charakteristika. Diese setzen sich aus den Geschmacksrichtungen salzig, sauer, süß, scharf, bitter, neutral, aromatisch und adstringierend, der Leitbahn, auf die sie wirkt, und der Temperatur zusammen, welche den Körper, seiner Beschwerden entsprechend, beeinflussen soll

Sie werden meist in Form von komplexen Rezepturen verabreicht, die individuell auf den Patienten abgestimmt sind.

Ernährungslehre

Die Ernährungslehre spielt in der TCM eine wichtige Rolle, weil man in der TCM davon ausgeht, dass jedem Nahrungsmittel, wie auch den oben genannten Arzneimittel bestimmte Qualitäten zugeschrieben werden. Auch hier spielen Temperatur, Geschmacksrichtung,... eine bedeutende Rolle, aber auch die Zubereitungsart.

So kann es durchaus sein, dass Ihr Tiertherapeut Ihnen rät, dass aufgrund bestimmter Beschwerden manche Nahrungsmittel weggelassen, andere dafür zugefüttert werden sollen.

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